
Evangelische Christen in Dubai

Dubai liegt – umgeben von der arabischen Wüste – am Persischen Golf. Eine Stadt der Superlative. Spekta

kuläre architektonische Bauwerke wie der höchste Wolkenkratzer der Welt „Burj Khalifa“, das Wahrzeichen von Dubai, das Luxushotel „Burj al Arab“ oder die künstlich angelegte Insel „The Palm, Jumeirah“ machten die Metropole am Golf weltbekannt. Zahlreiche sogenannte Expatriates, kurz „Expats“, fühlen sich von ihr angezogen, Ausländer, die zum Arbeiten kommen und auf Zeit bleiben. Menschen aus 120 Nationen leben heute in Dubai, auch etwa 8.000 bis 10.000 Deutsche sind darunter. Sie kommen als gut ausgebildete Fachkräfte, die oft ein Vielfaches von dem verdienen, was sie in der Heimat erwirtschaften könnten. Doch nicht nur der Kapitalismus, nicht nur das große Geld prägt die arabische Metropole sondern auch der Islam. Fünfmal täglich ruft der Muezzin zum Gebet. Dubai hat eine der höchsten Moscheendichten der Welt, lässt aber auch andere Religionen zu. Und so befindet sich mitten in der islamischen Großstadt seit 2008 eine kleine, deutschsprachige evangelische Gemeinde. Christen treffen sich dort zum Gottesdienst. Sie lassen sich taufen, konfirmieren, sie heiraten. Alles scheint normal. Aber darf man sich als Christ überhaupt offen zu erkennen geben? Was heißt es, Christ zu sein in einer muslimischen Metropole wie Dubai? Rita Homfeldt macht sich vor Ort ein Bild.